Die Überwachung von Metallschrott auf radioaktive Bestandteile

Zur Erzeugung von Stahl und Nichteisen-Metallen (kurz NE-Metalle) dient Metallschrott (kurz Schrott) als wichtiger Rohstofflieferant. Die Bundesrepublik Deutschland ist nach den USA der zweitgrößte Exporteur. Aber gleichzeitig importiert die Schrott-Recyclingwirtschaft auch aus anderen europäischen und außereuropäischen Staaten. Im Zuge des wirtschaftlichen und politischen Wandels der mittel- und osteuropäischen Staaten hat die Einfuhr von Schrott gerade aus diesen Ländern an Bedeutung gewonnen.

Immer häufiger berichteten die Medien in den vergangenen Jahren über Funde von radioaktiven Verunreinigungen im Schrott. Zum Schutz unserer Bevölkerung und der Beschäftigten in der Metallindustrie ist eine ständige Überwachung von Schrottlieferungen auf radioaktive Verunreinigungen notwendig geworden. Dabei muss verhindert werden, dass Metall aus Recyclingrohstoffen durch radioaktive Belastung zu einer Gefährdung für die Bevölkerung wird.


Befürchten auch Sie Probleme bei der Wiederverwertung von Recylingstoffen? Setzten Sie sich mit uns in Verbindung, wir beraten Sie kompetent und umfangreich.

 

Die Radioaktivitäts-Meßanlage FHT 1388, von Thermo Scientific, spürt selbst unter Tonnen von Schrott versteckte Strahler auf.

Mit dem Baggermonitor FHT 1374 lassen sich bereits beim Löschen von Schiffsladungen selbst schwache radioaktive Quellen entdecken.

Ortsdosisleistungsmessung an einem radioaktiven Gegenstand, der in einer Ladung Schrott gefunden wurde.

Hochempfindlicher Detektor in einem strapazierfähigen Kunststoffgehäuse zum Auffinden von Strahlenquellen.

Hier eine Empfehlung des Konzernstrahlenschutzes der Deutschen Bahn zur praktischen und gesetzeskonformen Handlungsweise beim Fund radioaktiver Stoffe im Schrottverkehr. Mit freundlicher Erlaubnis von Herrn Axel Richter, Deutsche Bahn AG. Funde radioaktiver Stoffe im Schrottverkehr